Die klassischen Symptome bei einer COPD-Erkrankung werden gerade im Anfangsstadium oftmals übersehen, denn eine COPD Erkrankung entwickelt sich schleichend. Gerade bei Betroffenen, die keiner körperlichen Arbeit nachgehen, wird eine verminderte Lungenkapazität erst spät diagnostiziert, da anfängliche Probleme vielfach unterschätzt werden. Der Verlauf einer COPD wird in 4 Stufen unterteilt, deren typische Symptome anhaltender Husten, Atemnot und eine mit der Zeit immer zäher werdender Auswurf sind.

Hierbei sind Raucher in vielen Fällen schwerer mit chronischem Husten konfrontiert als Menschen, die nicht rauchen. Dabei spricht man vom sogenannten Raucherhusten, der durch die fehlende natürliche Reinigungsfunktion der Lunge entsteht. Da eine COPD einer chronische Erkrankung ist und die einzelnen Stadien und Symptome fortschreiten können, sollte man sich regelmäßig von einem Arzt untersuchen lassen. Bei einer langwierigen COPD können gleichzeitig auch weitere Erkrankungen auftreten, wie z. B. einer Erkrankung der Bronchien oder der Lunge.

Wenn man die COPD Stufe 1, COPD Stufe 2 und COPD Stufe 3 bereits durchlaufen hat, dann können im Endstadium bei der COPD Stufe 4 auch weitere Krankheitsbilder auftreten. Hierzu zählen Wassereinlagerungen, Versagen der Atemmuskulatur, gestaute Halsvenen, Herzprobleme eine Schädigung des Lungengewebes, welches zu einer überblähten Lunge führt, dem sogenannten Lungenemphysem. Je nach Stadium einer COPD können sich auch immer wieder akute Verschlechterungen der Symptome zeigen, die durch Umwelteinflüsse (Smog und eine kalte Witterung), Medikamente und durch einen Unfall ergeben.

Ein informatives Video zu einer Therapieform bei COPD und anderen Lungenerkrankungen finden Sie hier:

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